Ein Bankkonto in Kanada - Informationen und Erfahrungen

Die Eröffnung eines Bankkontos ist für viele Leute, die sich ernsthaft mit dem Thema des Einwanderns oder mit einem längeren Aufenthalt in Kanada befassen, ein sehr großer emotionaler Schritt.

Ein eigenes Bankkonto in Kanada ist für viele schon so etwas wie das Wurzeln schlagen in kanadischer Erde, wie z. B. auch eine Fahrerlaubnis in Kanada beantragen.
Doch auf das Thema kanadische Fahrerlaubnis für Deutsche in Kanada komme ich später noch zurück.

Neben der emotionalen Bedeutung hat ein Bankkonto in Kanada sehr viele praktische Vorteile, je nachdem, was man genau in Kanada vorhat.
Für viele ganz alltägliche Dinge ist es zwingend erforderlich, ein Bankkonto zu haben.
Für einen kurzen Ferienaufenthalt ist es sicher unsinnig, ein Bankkonto in Kanada zu eröffnen, zumal wenn dieser Urlaub nur ein einmaliges Ereignis sein sollte. Dann sind vermutlich deutsche Kreditkarte und Bargeld völlig ausreichend.
Wenn man aber in Kanada Immobilieneigentum erwerben möchte, hier schon eine Immobilie besitzt, oder in Kanada arbeiten oder leben möchte, dann kommt man um ein Bankkonto kaum herum.
Wenn man aber in Kanada Immobilieneigentum erwerben möchte, hier schon eine Immobilie besitzt, oder in Kanada Arbeiten oder Leben möchte, dann kommt man um ein Bankkonto kaum herum.

Es gibt auch Leute, die möchten ein Bankkonto in Kanada lediglich zu Anlagezwecken haben, d. h. um flüssige Mittel außerhalb der Europäischen Union bzw. des EUROs in einem politisch stabilen Land in Sicherheit zu wissen.
Wenn man sich die Zinserträge für sein Geld bei Banken in Europa und in Kanada anschaut, gibt es sicher einen guten Grund, ein Konto zu eröffnen. In Deutschland soll es ja sogar schon Negativzinsen geben. Hier in Kanada bekommt man von der Bank durchaus zwischen 1,5 % bis 2,00 % Zinsen für ein Termingeld oder Festgeld (also kurzfristig verfügbare Anlagen - Stand Apr 2018).

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Ist mein Geld bei einer Bank in Kanada auch sicher?

Kanada gehört zu einem der politisch stabilsten Länder der Welt.
Auch wirtschaftlich steht Kanada im Vergleich zu vielen anderen Ländern sehr gut da.

Hingegen wird in vielen Medien Europas immer wieder vor „der neuen Finanzkrise“ gewarnt.
Es gibt auch viele Meinungen dahingehend, dass diese Finanzkrise in Europa längst begonnen hat bzw. seit 2008 überhaupt nicht aufgehört hat.  Zahlreiche Krisenherde würden ihre zerstörerische Wirkung längst ausüben. Demnach könne es jederzeit zur Explosion kommen, wenn nur eine einzige Maßnahme im europäischen Finanzsystem zu einer fatalen Reaktion führe und sich als Funke erwiese, der in ein Pulverfass fiele.

Nun ja, ich bin kein Banker und ich verstehe nichts davon, oder zu mindestens nicht genug, um meine Meinung zu posten. Sicher kann etwas daran sein. Vielleicht ist das auch alles maßlos übertrieben und aufgebauscht. Vermutlich wird die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen, wenn es denn überhaupt eine Wahrheit gibt. Die Zeit wird es zeigen, wie ernst die Situation wirklich ist. Ob und wie man sich vorbereitet, muss jeder für sich selbst entscheiden. Selbstverständlich erinnere ich mich an die Erzählungen meiner Großeltern von der Inflation in Deutschland. Auch sie waren überzeugt davon: Was auf der Bank ist, ist auch sicher. Dann wurden alle Geldguthaben auf der Bank über Nacht wertlos und viele Familien waren ruiniert, aber eben nicht alle. Manche haben damals davon profitiert.

Ich behaupte aber folgendes: das Risiko, dass windige Geschäftemacher die Angst der Menschen vor einer Finanzkrise aufbauschen und ausnutzen um an ihr Erspartes zu wollen, ist mindestens genauso hoch!

In den Medien in Kanada wurde übrigens laufend behauptet, dass die Banken in Kanada eine der wenigen stabilen Banken der westlichen Welt sind und von der Krise gar nicht oder so gut wie gar nicht betroffen waren.
Fakt ist, dass ich noch niemals gehört oder gelesen habe, dass eine kanadische Bank vor dem Konkurs steht oder Leute deswegen Ihr Erspartes verloren haben oder verlieren werden.

Es gibt in Kanada auch so etwas wie einen garantierten Einlagen Sicherung Fond (Canadian Investor Protection Fund – CIPF.
Vielleicht ist es auch interessant zu wissen, dass für den Otto-Normal-Bürger automatisch $100.000,00 pro Fall von der Canada Deposit Insurance Corporation (CDIC) abgesichert sind.
Bei der CDIC handelt es sich um eine der Bundesregierung Kanadas gehörende Institution (Federal Crown corporation). Einzelheiten zu den Bedingungen kann man auf deren Webseite nachlesen bzw. bei den meisten Banken liegen  Prospekte dazu aus oder einem werden auf Nachfragen entsprechende Unterlagen ausgehändigt.

Weitere Informationen zur Sicherheit der Spareinlagen und der Konten in Kanada findet man hier: http://www.cdic.ca/en/Pages/default.aspx

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Warum soll ich ein Bankkonto in Kanada haben?

Es ist hierbei wichtig zu wissen, dass das Bankensystem, das Empfangen des Lohn- oder Gehaltes und auch das Bezahlen von Waren und Dienstleistungen in mancher Hinsicht völlig anders sind, als in Deutschland.
Es wird oft behauptet, „…man ist hier in Kanada und insbesondere in Nova Scotia 30 Jahre hinterher…“.
Ich persönlich möchte diese Einschätzung nicht teilen. Und selbst wenn es so ist, na und…?
Dass es Unterschiede und Besonderheiten beim Bankensystem hier in Kanada gibt, wird jedem sofort klar, wenn es versucht, eine einfache Überweisung eines Geldbetrages von einem Konto bei seiner Bank auf ein Bankkonto bei einer anderen Bank zu tätigen.
Ich sage es Ihnen gleich vorab, es geht nur mit großen Mühen, und oft funktioniert es gar nicht.
Es ist bedeutend leichter einen Geldbetrag von einem Konto aus in Europa auf ein kanadisches Konto zu überweisen, als von einem Konto einer kanadischen Bank auf ein Konto auf einer anderen kanadischen Bank.
Ich selber hatte das zunächst auch nicht verstanden. Als ich aber das erste Mal hier vor Ort einen größeren Geldbetrag termingerecht bezahlen musste, habe ich das Problem folgendermaßen gelöst: ich habe mir bei der einen Bank einen bestätigten Scheck (certified cheque) geben lassen und bin dann per Auto mit diesem Zettel in der Tasche zur anderen Bank gefahren, und habe den bestätigten Scheck dort eingezahlt, fertig. 
Den Zeit- und Fahraufwand rechne ich lieber nicht nach.
Bei manchen Transaktionen kann es passieren, dass man sogar auf einen bestätigten Scheck besteht (certified cheque). Das wird Ihnen vermutlich passieren, wenn Sie beim Autohändler Ihr Auto kaufen, bezahlen und gleich mitnehmen wollen oder wenn Sie beim Rechtsanwalt ein Grundstück bezahlen wollen.
In Kanada wird im tagtäglichen  Leben noch sehr der Scheck benutzt. Aber ohne Bankkonto gibt es keinen Scheck.
Ja, es gibt Leute, die immer noch viele Ausgaben mit Bargeld bezahlen. Zu diesen Leuten gehöre auch ich noch.
Aber bei Beträgen über CAN$ 10.000 kann das schon problematisch werden. Aber es ist nicht verboten oder illegal. Allerdings ist es etwas unpraktisch sein, mit einen größeren Haufen Bargeld umher zu laufen.
Übrigens ist es meines Wissens nach keinesfalls verboten, bei der Einreise nach Kanada Bargeldbeträge über $10.000 mit zuführen. Aber man muss es angeben und eventuell glaubhaft begründen können.
Und die $1.000-Noten sind in Kanada weiterhin legales Zahlungsmittel. Man bekommt nur keine neuen $1.000-Banknoten mehr.
Ohne Bankkonto in Kanada gibt es auch weder eine Kreditkarte, keine Bankkarte, kein Interac e-transfer und keine automatischen Abbuchungen wie z.B. für Elektroenergie.
Übrigens kann man seit 2018 bei Bell seine monatliche Rechnung angeblich nicht mehr bar bezahlen, zu mindestens nimmt man keine Münzen mehr an. Es hat Leute gegeben, die machen sich einen Spaß daraus (oder aus Rache…) und zahlen die monatliche Telefonrechnung mit einem Beutel voller kleiner Münzen im Bell Alliant Telefonladen.

Ein weiterer sehr oft genannter Grund für ein Bankkonto in Kanada ist auch folgender: Wenn man regelmäßig Geld von Deutschland in Euro in kanadische Dollar transferiert, kann man das von Deutschland aus auf sein Konto in Kanada zu einem sehr viel besseren Umtauschkurs erledigen, als wenn man kanadische Dollar bei seiner Bank in Deutschland am Schalter umtauscht. Aber das Beste ist, wenn man Zeit hat, dann kann man die Überweisung auf sein kanadisches Konto zeitlich so legen, dass man den Umtausch dann erledigt, wenn der Umtauschkurs gerade sehr vorteilhaft ist.

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Der Kanadische Scheck

In Kanada wird im tagtäglichen Leben immer noch der in Deutschland fast ausgestorbene Scheck zur Bezahlung verwendet.
Ob man nun eine Rechnung beim Handwerker bezahlt oder alle 2 Wochen (bei kleinen Betrieben einmal pro Woche) seinen Lohn empfängt, ob man dem Finanzamt seine Steuern bezahlt oder seine Grundstücksteuern begleicht, es wird fast ausschließlich ein normaler Scheck verwendet.  Größere Firmen oder staatliche Behörden überweisen natürlich auch auf das Bankkonto. Es gibt aber auch noch jede Menge kleinerer Betriebe, in denen einmal in der Woche der Lohn gezahlt wird, entweder in bar ausbezahlt oder als Scheck.
Besonders im ländlichen Gebiet stehen dann am Lohntag manche Ehefrauen irgendwo auf der Strecke zwischen dem Betrieb des Mannes und dem nächsten Liquor Store (Laden in dem Alkohol verkauft wird) und warten auf den Guten…. Dass die Ehefrauen am Lohntag vor dem Alkohol Laden sehr oft Regenschirme oder Baseball Keulen mit sich führen würden, ist nur ein Gerücht. 
Die ländliche kanadische Ehefrau weiß sich eben sehr oft in vielen Lebenslagen auf ganz praktische Art zu helfen…
Das Bezahlen per Scheck ist also noch sehr gebräuchlich und kostet sogar jede Menge Geld. Der eigentliche Scheckvordruck kostet ganz grob etwa 40 bis 90 Cent, je nachdem, wo man diese Scheckvordrucke bestellt.
Bei seiner eigenen Bank sind die Scheckvordrucke meistens am teuersten.
Dann bezahlt man gegebenenfalls den Briefumschlag, die Briefmarke und je nach Gebührenmodel des jeweiligen Konto noch ca. $0,80 bis $ 1,20 für das Einzahlen des Scheckes auf sein Konto.
Übrigens habe ich in kleineren Geschäften gesehen, dass ein geplatzter Scheck (z. B. beim Tierarzt in Port Hawkesbury) öffentlich zur Schau gestellt wird. Damit sieht dann jeder, wer einen Scheck ausgestellt hat, der nicht gedeckt war.
Eine weitere Besonderheit ist das Ausstellen von „postdated“ Schecks.
Der Kanadier muss z.B. etwas bezahlen, hat aber gerade nicht so viel Geld. Er erwartet aber einen Geldeingang auf sein Konto, z. B. das Gehalt. Dann wird eben heute schon per Scheck bezahlt, aber das Datum auf dem Scheck wird erst von in z. B. 3 Wochen draufgeschrieben. Somit kann der Scheck dann auch erst in 3 Wochen eingelöst werden. Ob der Scheck dann tatsächlich gedeckt sein wird, ist eine ganz andere Geschichte.
Aufgrund vieler Berichte von Arbeitskollegen und Freunden und auch aufgrund eigener Erfahrungen habe ich persönlich folgenden Rat: Akzeptieren Sie generell keinen Scheck von unbekannten Personen, besonders nicht für Güter oder Leistungen, die dann weg sind und die Sie sich nicht zurückholen können.

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Kreditkarten in Kanada

Eine weitere Besonderheit in Kanada ist die große Bedeutung einer Kreditkarte im täglichen Leben. Das man online kaum etwas einkaufen kann, ohne eine Kreditkarte anzugeben, ist mittlerweile leider völlig normal. Die meisten meiner kanadischen Freunde und Kollegen haben gleich mehrere Kreditkarten von verschiedenen Anbietern. Zu Anfang musste ich mich erst daran gewöhnen, dass man hier sogar Kleinstbeträge beim Fastfood Laden, beim Coffee Shop oder auch an der Ladenkasse im Walmart mit der Kreditkarte bezahlt.
Es ist hier absolut nichts ungewöhnlich, wenn man an der Kasse vielleicht $10,00 oder sogar $5,00 per VISA oder Master Karte bezahlt. Das Bezahlen per Debit Card (Bankkarte) ist genauso üblich.
Ganz neu war für mich, dass man hier bei einer Bezahlung mit Kreditkarte tatsächlich einen Kredit aufnimmt. Und zwar wird dem Empfänger (also z. B. dem Ladengeschäft) der Rechnungsbetrag sofort beim Bezahlen gutgeschrieben, abzüglich der ca. 1% bis 3% Kreditkarten Gebühren, die der Empfänger zahlt. Von meinem Bankkonto wird erst einmal gar nichts abgebucht. Ich bekomme also von der Kreditkartenfirma einen Kredit über den Betrag, den ich dem Ladengeschäft bezahle.

Einmal im Monat wird einem dann von der Kreditkartenfirma dann eine Rechnung mit allen detailliert aufgelisteten Transaktionen, also Einkäufen, zugeschickt. Üblicherweise bekommt man diese Kreditkarten Rechnung per Post. Aber es geht mittlerweile auch per e-mail.
Und erst dann bezahlt man dann innerhalb von 10 Tagen seinen monatlichen Rechnungsbetrag an die Kreditkartenfirma, also die Summe aller Einkäufe, die man mit der Kreditkarte bezahlt hat, und der Geldbetrag verschwindet von seinem Bankkonto.
Zahlt man das nicht, entweder weil man es vergessen hat oder weil man es nicht bezahlen kann, ist das zunächst kein großes Problem. Dann zahlt man diesen Monat eben nur einen kleinen Ratenbetrag (z. B. auch nur $10,00) und den nächsten Monat wieder und so weiter. Kling gut, was? Tatsächlich? Sie wären dann sicher der liebste Kunde der Kreditkartenfirma. Bedenken Sie aber, dass diese Kredite mit ca. 20% bis 30% pro Jahr verzinst werden. Ja, das ist kein Witz. Trotzdem kenn ich viele Kanadier, bei denen es völlig normal ist, die Kreditkarte regelmäßig als eine Art Überbrückungskredit anzusehen.
Dass das ein ziemlich teurer Kredit ist, kommt dem arbeitenden Durchschnittskanadier oft kaum in den Sinn.

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Interac e-transfer

Eine gute Sache ist es, dass es seit einiger Zeit das Bezahlen per e-mail Transfer (Interac e-transfer) gibt.
Dabei logt man sich online auf sein Bankkonto ein und sendet jemandem einen Geldbetrag via e-mail. Dazu muss man außer dem Namen und der e-mail Adresse des Empfängers nicht viel mehr wissen. Dazu bedarf es keine tieferen Computerkenntnisse.
Man braucht also weder die Empfängerbank noch das Bankkonto zu kennen. Aber neben einem eigenen Bankkonto und dem Online-Banking für beide Seiten braucht man natürlich eine stabile Internetverbindung, was in vielen Gegenden besonders auf Cape Breton Island, ein Problem ist.
Als Sicherheit muss der Zahlungsempfänger auf seinem eigenen Computer noch auf eine Frage die richtige Antwort eintippen, und schon hat er den Geldbetrag innerhalb weniger Sekunden auf seinem Konto.
Diese Sicherheitsfrage und Antwort sollte man keinesfalls per e-mail vereinbaren, sondern mündlich am Telefon oder irgendwie verschlüsselt übermitteln. Übrigens ist es völlig egal, in welcher Sprache man diese Sicherheitsfrage und Antwort eintippt. Wichtig ist lediglich, dass man auf die Frage genau die richtige Antwort, inklusive Leerzeichen und Punkte eintippt.

Allerdings funktioniert dieser Interac e-transfer nur bei geringeren Geldüberweisungen bis ca. $1.000,00 oder $2.000,00 pro Tag und pro Transfer. Aber diese Art der Bezahlung wird immer beliebter, weil sie entweder komplett gebührenfrei ist oder nur ca. $0,80 pro Transaktion kostet. Aber dieser Betrag ist dann innerhalb weniger Sekunden auf dem eigenen Empfängerkonto gutgeschrieben. Und soweit mir bekannt ist, ist das eine ziemlich sichere Art, Geld zu empfangen: Wenn das Geld auf dem Konto ist, ist es auch da, und es kann nicht wie bei einem Scheck auch mehrere Wochen später nach dem Einzahlen (z. B. bei Schecks in US$ einer US-Bank) wieder weg sein.
Weiterhin funktioniert Interac e-transfer nur innerhalb der diesem System angeschlossenen Banken, was aber die meisten Banken in Kanada meines Wissens nach sind.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Interac e-Transfer http://interac.ca/en/interac-e-transfer-consumer.html

Eines haben alle der oben genannten Möglichkeiten gemeinsam: Man braucht ein Konto bei einer kanadischen Bank.

Ohne ein kanadisches Bankkonto ist es unmöglich, eine kanadische Kreditkarte oder wenigstens eine Bankkarte für das bargeldlose Zahlen zu bekommen. Ohne ein Bankkonto gibt es auch keine Schecks und erst Recht kein Interac e-transfer.

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FINTRAC - Die Kanadische Finanz-Stasi

Übrigens gibt es auch in Kanada ein Gesetz, wonach viele Institutionen und Geschäfte gesetzlich dazu verpflichtet sind, Sie zu melden, wenn Sie einen gewissen Geldbetrag in bar bezahlen oder sonst wie verdächtig erscheinen.
Das ist meistens so ab $10.000,00 Barzahlung automatisch der Fall.
Als Immobilienmakler wird man sogar regelmäßig und ausführlich kontrolliert, ob man in so einem Fall auch richtig handelt.
Dafür gibt es für die Immobilienmakler (REALTOR) wieder jede Menge zusätzlicher Arbeit, wie z. B. das Kopieren von Reisepässen und anderen Ausweisdokumenten und das Ausfüllen von etlichen Formularen.
Eines dieser Formulare können Sie hier sehen: FINTRAC ID Form.

Es gibt dafür sogar extra eine Bundesbehörde, die „Financial Transactions and Reports Analysis Centre of Canada“, oder kurz die FINTRAC.
Diese Behörde versteht sich als Kanadas Finanz Nachrichtendienst.
Details dazu können Sie hier nachlesen: http://www.fintrac-canafe.gc.ca/intro-eng.asp

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Bei welcher Bank soll man in Kanada welches Bankkonto eröffnen?

Das Abklappern verschiedenen Banken und das Vergleichen von zahllosen Angeboten und Gebührenmodellen und Zinssätzen ist eine mühsame Angelegenheit. Am besten macht man das schon online, eventuell sogar schon von zu Hause aus, ohne überhaupt eine Bank persönlich zu betreten.
Es gibt hier in Kanada auch diverse Zeitschriften und Verbraucherportale, die einem diese Arbeit halbwegs erleichtern. Ein ziemlich bekanntes Magazin ist z. B. „MoneySense“. Aber es gibt auch viele andere Zeitschriften, die laufend Vergleiche und Bewertungen veröffentlichen, z. B. das Maclean's Magazine, um nur eines zu nennen.
Für mich persönlich war es sehr wichtig, dass ich für kurze Anfahrstwege eine physische Bankfiliale ganz in der Nähe habe. Ansonsten müssen Sie wegen jedem einzulösendem Scheck oder anderen Angelegenheiten, die nicht online zu erledigen sind, weit fahren.
Wenn Sie beim Vergleichen sind, sollten Sie vielleicht bei den größten Banken Kanada anfangen. Da sind z. B.:

Diese Banken sind fast überall in Kanada verbreitet, und haben Bankautomaten bzw. auch Filialen in den großen und mittleren Städten.
Im ländlichen Gebiet sieht es schon etwas anders aus. Da ist es vielleicht besser, sich für eine etwas teurere Bank zu entscheiden, die aber eine Filiale im nächstgelegenen Ort hat.
Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie auch kleine regionale Anbieter, wie z. B. hier in Nova Scotia die East Coast Credit Union bei Ihren Recherchen berücksichtigen.
Selbstverständlich gibt es auch reine Online Banken, die oft erheblich günstiger bei den Gebühren sind oder bessere Konditionen bei Geldanlagen bieten. Das wären z. B. die Tangerine Bank, ICICI Bank Canada, ING Direct, EQ Bank oder PC Financial. Die Letztere bietet in vielen Städten in den Lebensmittel Supermärkten „Atlantic Superstore“ eine Art von Leistungen an. 
Die TD Bank und die Bank of Nova Scotia sind bei Umfragen zur Kundenzufriedenheit sehr oft positiv genannt.
Die Royal Bank of Canada hat aber den Vorteil, dass sie teilweise sehr gute Konditionen anbietet und darüber hinaus in ganz Kanada, selbst in kleinen Ortschaften, über eine Filiale verfügt.

Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual…

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Das Eröffnen eines Bankkontos

Bis vor kurzer Zeit war das Eröffnen eines Bankkontos auch für Ausländer hier in Kanada absolut kein Problem. Ab in die nächste Filiale der Wunschbank, schnell zwei verschiedene Ausweise mit Passbild vorgelegt und los ging‘s.
Man freute sich über jeden neuen Kunden, auch über Ausländer. Oft brauchte man nicht einmal einen Termin. Man musste auch weder kanadischer Staatsbürger noch Permanent Resident sein.
Das muss man in der Regel heute immer noch nicht, aber immer öfter werden Unterlagen zum Immobilienbesitz verlangt.
Aber vieles hat sich seit 2017 gewaltig geändert.
Besonders die Royal Bank of Canada spielt in den letzten Monaten eine sehr negative Rolle, vor allem gegen ausländische Kunden oder besser gesagt, gegen potentielle ausländische Kunden.

Ohne einen Termin so einfach ein Bankkonto zu eröffnen, das ist fast unmöglich geworden, zu mindestens bei der größten bekannten Banken hier auf Cape Breton Island.
In den Sommermonaten und in der Urlaubszeit wartet man auch mal eine Woche oder mehr auf einen Termin.
Am besten erkundigt man sich vorher genau, welche Unterlagen man mitbringen muss. Ein deutscher Reisepass und eine Fahrerlaubnis werden in der Regel anerkannt.

Komplizierter wird es, wenn man gerade seine Firma eröffnet hat, was an sich ja relativ einfach ist, und nun für seine kanadische „Incorporation“ oder „Limited“ ein Bankkonto eröffnen möchte. 
Selbstverständlich ist auch das im Prinzip kein Problem, aber man muss eine ganze Menge weiterer Unterlagen und Zeit mitbringen.

Als ich vor kurzem Kunden von mir begleitete, um bei der Royal Bank of Canada ein Firmenkonto für sie zu eröffnen, hat der ganze Vorgang geschlagene 2 ½  Stunden gedauert. Zuvor mussten wir schon über eine Woche auf einen Termin in Port Hawkesbury bzw. in Whycocomagh warten und es wurden alle erforderlichen Unterlagen im Vorfeld genau besprochen und vorbereitet.
Tja, in so einem Fall heißt es dann einfach nur die Ruhe zu bewahren und geduldig zu sein.

Die Sachbearbeiterin dann noch wegen Ihrer im Vergleich zu Deutschland sehr uneffektiven Arbeitsweise zu kritisieren, sollte man peinlichst vermeiden!

 

Damit war dann die Angelegenheit allerdings immer noch nicht abgeschlossen. Eine Woche darauf gab es erneute Fragen seitens der Bank, und wir wurden gebetenein weiteres Mal in der Filiale zu erscheinen, um neue Formulare mit persönlichen Informationen und Informationen zur Firma auszufüllen. Dabei ging es niemals um einen Kredit, sondern es wurde von Europa Gelb mitgebracht, um hier auf Cape Breton ein neues Geschäft zu beginnen.

Aber in der Regel war das Eröffnen eines Bankkontos nur ein einmaliger Vorgang, den Rest kann man dann online erledigen, auch von Deutschland aus.
Leider hat sich auch das geändert, zu mindestens bei der Royal Bank of Canada.

 

Es wird oft berichtet, dass einige Banken auch eine feste kanadische Adresse verlangen. Als potentieller Immobilienbesitzer der noch auf der Suche ist, hat man ja in der Regel noch keine feste kanadische Adresse.
Ob ein unbebautes Grundstück als kanadische Adresse zählt, scheint reine Glückssache zu sein oder aber hängt von der Laune der jeweiligen Bankangestellten ab. Ich rate schon aus rein technischen Gründen davon ab, es sei denn, es gibt dort einen Briefkasten, der von Canada Post besucht wird. Dann müssen Sie diesen Briefkasten ja noch regelmäßig leeren lassen, und die Post irgendwie nach Deutschland bekommen, z.B. als scan und per e-mail oder per Post.
Einige Leute versuchten erfolgreich, diese Regelung zu umgehen, indem sie eine vorübergehende kanadische Adresse, z. B. vom Ferienhausvermieter oder von befreundeten Kanadiern, und wenn möglich zusätzlich noch eine deutsche Adresse, angaben.
Sollte das nicht klappen, die Bank auf eine feste Adresse in Kanada bestehen oder man einfach die peinliche Befragung nicht weiter über sich ergehen lassen möchte, dann sollte man es einfach bei der nächsten Bank versuchen.

 

Wenn man ein privates Bankkonto eröffnet, wird man als erstes gefragt, ob man ein „Chequing Account“ oder ein „Savings Account“ möchte. Damit sollte man sich vorher befassen und auch die verschiedenen Gebühren und Konditionen vergleichen. Beim „Savings Account“ gibt es in der Regel bessere Zinsen für Ihr Erspartes, aber der tägliche Zahlungsverkehr kostet meistens höhere Gebühren.
Das „Chequing Account“ ist günstiger bei den Gebühren, aber man bekommt kaum Zinsen.

 

Meine Empfehlung ist diese: Zum tagtäglichen Arbeiten, zum Bezahlen mit Schecks und für seine Plastik Karten sollte man ein „Chequing Account“ eröffnen. Das gibt es z. B. bei der Royal Bank of Canada im Moment (März 2018) für monatliche $4,00, 12 Transaktionen inklusive. ATM-Fees (Bank Automaten-Gebühren) und zusätzliche Transaktionen kosten extra.
Will man etwas Bargeld anlegen, ohne sich zeitlich irgendwie zu verpflichten, sollte man gleich bei der Kontoeröffnung „RBC High Interest eSavings“ dazu eröffnen. Das kostet nichts, und man bekommt einen winzigen Zins. Das Hin- und Herbuchen zu seinen „Chequing Account“ zählt nicht als kostenpflichtige Transaktion, wenn man es selbst online erledigt.

 

In der Regel gibt es bei der Kontoeröffnung sofort eine temporare Bankkarte (Client Card), bis einem die richtige Karte aus Plastik per Post von der Bank zugestellt wird. Das sollte spätestens innerhalb von 4 – 6 Wochen passiert sein, sogar an eine Adresse in Deutschland. Oft passiert das aber innerhalb von 14 Tagen. Man kann auch „i. d. R. ohne Postzustellung“ vereinbaren, d. h.  dass alles online oder via e-mail erledigt wird (wie z. B. Kontosauzüge).
Wenn man höflich fragt, bekommt man in der Regel auch ein halbes Dutzend oder sogar ein ganzes Dutzend Scheckvordrucke bei Kontoeröffnung kostenlos ausgehändigt. Da diese „im-Haus-gedruckten“ Vordrucke aber nicht maschinenlesbar sind, kostet so ein Scheck dann $2,00 extra beim Einlösen. Bei der Kontoeröffnung versucht die Schalterdame, Ihnen sofort eigene Scheckvordrucke zu verkaufen und am Schalter eine Bestellung auszulösen. Das ist natürlich sehr bequem, aber nicht billig. Wenn man Geld sparen will, kann man diese Scheckvordrucke mit seinem eigenen Namen, auch mit etlichen bunten Bildern oder Logos versehen, bei einer privaten Firma bestellen. Das ist meistens billiger. Es wird von der Schalterdame dann versucht, sofort eine Bestellung seiner eigenen Scheckvordrucke zu veranlassen.
Das ist natürlich sehr bequem, aber nicht billig. Wenn man Geld sparen will, kann man diese Scheckvordrucke mit seinem eigenen Namen auch mit etlichen bunten Bildern oder Logos versehen lassen und bei einer privaten Firma bestellen. Das ist meistens billiger, als bei der Bank.
Aber achten Sie genau darauf, dass dieser Anbieter alle Vorgaben der Banken erfüllt, ansonsten kostet es hinterher beim Einlösen der Scheck wieder extra.

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Probleme für Deutsche bei der Royal Bank of Canada

Leider hat sich in den letzten Monaten seit 2017 einiges geändert. Besonders viele Deutsche, Schweizer oder Österreicher wurden böse daran erinnert, dass sie eben keine Kanadier sind, nur weil man schnell mal so ein Bankkonto in Kanada eröffnet hat.
Mit deutscher Mentalität sollte man zwar glauben, die örtliche Banken seien immer automatisch froh über jeden neuen Kunden. Man begrüßt Sie ja auch immer so herzlich und mit offenen Armen.
Nun ja, das mit dem Begrüßen stimmt in der Regel noch immer, denn Kanadier sind nun mal von Grund auf sehr freundlich. Aber lassen Sie sich nicht täuschen. Oft geht diese Freundlichkeit nicht viel tiefer als bis kurz unter die Oberfläche.
Wie bereits mehrfach angedeutet, scheint hier auf Cape Breton Island die Royal Bank of Canada seit Ende 2017 eine sehr unrühmliche Rolle gegenüber ausländischen Kunden oder ausländischen potentiellen Kunden zu spielen.
Es gibt nur eine Schlussfolgerung: Die Royal Bank of Canada will Deutsche Kunden loswerden!
Es wurden zahlreiche Fälle geschildert, in denen man seit Ende 2017 als Deutscher regelrecht abgewimmelt wird, wenn man ein neues Konto bei der RBC eröffnen möchte oder eine Kreditkarte wünscht. Ob das nur für Deutsche zutrifft oder auch für andere Nationen ist mir nicht bekannt. Bis zum heutigen Tage sind mir solche Erfahrungen auch nur von der Royal Bank gegenüber Deutschen bekannt geworden.
Wer andere Erfahrungen hat, kann sich gerne melden.

Besonders schlimm ist es, wenn die Bankfiliale ohne Probleme bereits ein Konto eröffnet hat, und man glaubt, es sei alles in Butter. Nachdem man dann wieder nach Deutschland abgereist ist, kommt Wochen oder gar Monate später das böse Erwachen.
Es gibt zahlreiche Fälle, wo Kunden gerade ein Konto bei der RBC eröffnet haben und sich darauf verlassen, dass ihre Geschäfte und Zahlungen laufen, dann aber ohne jede Vorwarnung die Schließung des Kontos angedroht bekommen.  
Oder man ist schon über 15 Jahre Kunde bei der Royal Bank of Canada, und zwar ohne Probleme. Und während man in Deutschland war, wurden z. B. Elektroenergie, Heizöl oder andere wiederkehrende Verpflichtungen vom Konto in Kanada abgebucht. Plötzlich wurde dieser Kunden von der RBC ein Brief nach Deutschland geschickt, indem ihr die kurzfristige Kontoschließung angekündigt wurde, wenn Sie nicht innerhalb weniger Tage in einer RBC Filiale vorsprechen würde und diverse Unterlagen einreichen würde.

 

Dieser berüchtigte Brief von der Royal Bank of Canada, und zwar von der "Client Information Verification – Toronto", wurde 2017 an Hunderte ausländische Kontoinhaber der Royal Bank of Canada nach Deutschland verschickt.

Dieses Schreiben, bestehend aus insgesamt 5 Seiten, wurde von allen Empfängern als ein ziemlich freches Schreiben empfunden.
Man wird darin aufgefordert, innerhalb einer sehr kurzen Frist persönlich bei einer Filiale der Royal Bank of Canada  vorstellig zu werden und verschiedene Dokumente vorzulegen, um sich zu identifizieren.
Dazu soll man dann z. B. einen Kanadischen Reisepass, eine Kanadische Fahrerlaubnis, eine Kanadische Geburtsurkunde usw. vorlegen. Es werden fast eine Seite lang diverse mögliche Dokumente und Regelungen aufgelistet.
Wenn man nicht persönlich in eine Filiale der Royal Bank of Canada kommen kann, dann könne man auch in einer der weltweiten, ausländischen Filialen persönlich vorsprechen.
Wo diese weltweiten Filialen in Deutschland genau gelegen sind, wurde nicht genannt.
Oder man könne sich auch an einen kanadischen Rechtsanwalt oder Notar in Nova Scotia wenden, womit wieder zahlreiche neue Bedingungen gestellt werden.

Wer die Kosten für den Rechtsanwalt oder Notar trägt, steht nicht in diesem Anschreiben. Es wird wohl damit kalkuliert, dass man das eh nicht macht und sein Konto bei der Royal Bank of Canada „freiwillig“ auflöst.
Ganz zu Anfang des Schreibens wird ganz klar gedroht: „Wir weisen Sie darauf hin, dass wir Ihr Konto ruhen lassen oder schließen und weitere Transaktionen verbieten, sollten Sie dieser Aufforderung nicht bis zum … nachgekommen sein.“
Es wird auch unmissverständlich klargemacht, dass nicht der Zeitpunkt des Absendens der Unterlagen, sondern der Empfang durch die Bank ausschlaggebend ist.
Die in diesen Schreiben gesetzte Frist lag bei ca. 3-4 Wochen ab Ausstellungsdatum.
Diese Briefe wurden bisher mit der normalen Post nach Deutschland versand, so dass man ab Empfang nur noch knappe 10 Tage dafür Zeit hatte, inklusive Postweg zurück nach Kanada.
Es war also schon technisch kaum möglich, den Aufforderungen der RBC von Deutschland aus nachzukommen. Das bedeutete also, dass das Konto bei der RBC geschlossen und alle Transaktionen eingestellt werden, wie auch automatische Abbuchungen für Elektroenergie, Heizöl etc.

 

Ein Beispiel dieser Briefe können Sie hier runterladen: Letter Royal Bank of Canada

 

Auf Bitte mehrerer aufgebrachter Kunden habe ich im Oktober 2017 persönlich die neue Filialleiterin der RBC in Whycocomagh und in Port Hawkesbury auf diese Probleme angesprochen.
Der langjährige Filialleiter konnte es wahrscheinlich nicht weiter mit ansehen, wie seine Kunden von der Geschäftsleitung der RBC in Toronto behandelt werden, und hat 2017 seinen Job gekündigt.
Es stellte sich heraus, dass die Bankangestellten in den Filialen vor Ort, dieses Schreiben noch nie gesehen hatten und bei mir um eine Kopie baten. Nach mehreren Tagen kam dann die Antwort, dass man leider nichts machen könne, da diese Schreiben auf Weisung einer höheren Stelle im Management der RBC in Toronto erstellt waren.
Der Hinweis, dass doch alle Unterlagen wie Pass und Fahrerlaubnis durch die Kunden bereits beim Eröffnen des Kontos vorgelegt und auch von der Bankangestellten kopiert wurden, half ebenfalls nicht!
Diese Vorgehensweise lässt die bunte und freundliche Einladung an Neuankömmlinge (Newcomers) auf der RBC Webseite ziemlich heuchlerisch und fadenscheinig aussehen. http://www.rbc.com/newcomers

Mein Rat: Wenn Sie nicht wirklich gute Gründe haben, bei der Royal Bank of Canada zu bleiben (wie ich sie habe), dann gehen Sie woanders hin.
Es gibt auch auf Cape Breton Island immer noch viele Banken, die sich auch über ausländische Kunden freuen und Sie auch als Deutscher sehr gerne als Kunde behandeln.

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Zusammenfassung

Auch wenn man dem Bankenwesen generell sehr kritisch gegenüber steht, egal ob in Deutschland oder sonst wo in der Welt, ohne ein Bankkonto hat man es nicht leicht, aber sehr leicht hat es einen ...
Ich persönlich habe ein viel höheres Vertrauen in ein Konto bei einer Bank in Kanada als in das gesamte Bankenwesen in Deutschland oder sonst wo in der Europäischen Union.
Wenn schon ein Konto bei einer Bank, dann lieber in Kanada, als anderswo.

Es gibt in vielen verschiedenen Sprachen Berichte, wonach schon vor mehr als 2000 Jahren die Geldwechsler in öffentlichen Gebäuden nicht sehr beliebt waren.
Demnach hat schon der noch heute sehr bekannte und verehrte Herr Joseph von Nazareth alle Geldwechsler und andere dieser Berufsgruppe nahestehenden Personen aus den Kirchengebäuden entfernen lassen.

Auch für mich persönlich stehen Banker auf derselben Beliebtheitsstufe wie Gebrauchtwagenverkäufer, Politiker, Versicherungsvertreter oder Immobilienmakler.
Aber ohne die Banken geht vieles nur sehr mühsam.
Deswegen nehmen Sie sich Zeit, das am wenigsten schlechte dieser Übel für sich auszusuchen.
Es lohnt sich.

Für weitere Fragen konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

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